Vorgegebenes Szenario der Übung, das durch den Kommandanten der FFW Pressath Andreas Kneidl vorgegeben wurde, umfasste: ausgedehnter Brand in einer der Fertigungshallen, der Lippert GmbH & Co. KG. Vier vermisste Mitarbeiter, starke Rauchentwicklung und Gefahr durch Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude. So lautete der Funkspruch, den die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz aussandte.

Sofort machten sich ca. 100 Personen auf den Weg zur „Einsatzstelle“.

Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde sofort mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung begonnen. Dazu suchten Atemschutzträger die Industriehalle nach vermissten Personen ab, die innerhalb kürzester Zeit gerettet werden konnten. Gleichzeitig wurde der Brand in der Halle bekämpft.
Mehrere an der örtlichen Kiesgrube eingesetzte Pumpen stellten die Wasserversorgung für die Einsatzfahrzeuge sicher. Zudem wurde eine Drehleiter in Stellung gebracht, um die übrigen Gebäude von dem Brandobjekt abzuschirmen, und in der Nähe befindlichen Öl- und Gastanks gekühlt.

Unser Dank gilt den Freiwilligen Feuerwehren Pressath, Grafenwöhr, Eschenbach, Schwarzenbach, Dießfurt, Burkhardsreuth, Troschelhammer, Zessau-Weihersberg, Riggau-Altendorf, Feilersdorf, Zintlhammer, der Ug-Öel Neustadt/Waldnaab, dem BRK Pressath, dem BRK Bereitschaft Grafenwöhr, dem BRK Kreisverband Weiden u. Neustadt/WN für die sehr starke Einsatzbereitschaft an diesem Tag.

Es war eine gelungene Übung, die nur durch eine disziplinierte Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren und sonstiger Organisationen umsetzbar war.

Wir hoffen, dass diese Übung niemals zum Ernstfall werden wird. Trotzdem sehen wir uns aber gut gerüstet, sollte es dennoch einmal einen Zwischenfall am Gelände geben.

Artikel Freiwillige Feuerwehr Pressath

Artikel Onetz vom 27.11.2018

Artikel Oberpfalz Aktuell von Pressedienst S&J

 

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